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Unsere Vereinschronik bis 2003 (geschrieben von Hinrich Gast) |
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Nach den wirtschaftlichen und politischen
Wirren in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg wird die Lage in Deutschland ab Mitte
der 20er Jahre relativ stabil.
Das kulturelle Leben und die glänzende
Unterhaltungswelt nehmen einen großen Aufschwung. Gleichzeitig bleibt jedoch die
Erinnerung an die Inflationsjahre bestehen, als z.B. im Dezember 1923 für
1 kg Kartoffeln 90 Milliarden RM, für
1 Ei 320 Milliarden RM und für 1 Pfund Butter 2800
Milliarden RM bezahlt werden mussten.
1927 kündigen sich neue Unruhen an, denn die Arbeitslosenzahlen stiegen stetig.
1929 gab es bereits wieder über 3 Millionen Arbeitslose in Deutschland, 1932
waren es schon über 6 Millionen.
Gerade in diese Zeit fallen
Bemerkenswerterweise viele Neugründungen von Klootschießer- und Bosselvereinen.
In unserem Raum sind es u. a.
„Nordstern“ Ostermoordorf,
„Frisia“ Berumerfehn,
„Bahn free“ Großheide,
„Fresena“ Coldinne und auch
„Germania“ Menstede- Arle.
In Westerende und Südarle bestanden die Vereine „Free weg“ und „He löpt noch“
bereits seit 1910 bzw. 1922.
Als der Südarler Verein 1922 gegründet
wurde, trug er den Vereinsnamen „He löpt noch“ Arle- Südarle.
Als Veranstaltungslokale galten die Gasthöfe von Scheepker und Thiem in Arle und
Büsselmann in Südarle. Unter den ersten Mitgliedern dieses Vereins erscheinen
die Namen von Männern, die in Arle zu Hause waren wie
Gerhard Bothe,
Heinrich Dasenbrook,
Enno, Adalbert und Wilhelm Dringenberg,
Karl und Oskar Funk,
sowie Max Thiem
In den Folgejahren gab es in Arle und
Menstede Bestrebungen, einen eigenen Verein auf die Beine zu stellen.
Die Mensteder kamen den Arlern zuvor und gründeten am 1928
den Verein „Germania“ Menstede.
Zum Glück ist das Protokollbuch aus der
Gründerzeit noch vorhanden.
Es heißt „Hauptbuch des Klootschießervereins Germania Menstede- Arle“.
Dort ist zu lesen: „Der Klootschießer – und
Boßelverein Germania Menstede-Arle ist am 3. November 1928 in der Gastwirtschaft
T. Fischer gegründet.
An der Gründung des oben bezeichneten Vereins nahmen folgende Personen teil:
Friedrich Blumhoff,
Johann Buhs,
Johannes Feldmann,
Theodor Fischer,
Reinhard Janshen,
Gerd Cassens sowie
Johann Cassens
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Wohn- und Geschäftshaus Jann Dodo Fischer Menstede Straßenfront
Vereinslokal „Unter den Linden“ in früherer Zeit
In diesem Protokoll wird Wert darauf gelegt,
dass die Vereinsgründer aus Menstede kommen.
"Der KBV Germania ist von Einwohnern der Ortschaft
Menstede gegründet, als endgültiges Vereinslokal gilt die jetzige Fischersche
Gastwirtschaft.
Sollten in einem anderen Lokal Versammlungen und Festlichkeiten abgehalten
werden, so unterliegt dies der Beschlussfassung einer öffentlichen Versammlung
oder der des Vorstandes“
heißt es in dem Protokoll.
Es ist nun kein Geheimnis, dass dieser Mensteder Verein einen Großteil seiner Veranstaltungen nach Arle verlegen musste. In Menstede gab es damals keine Straße, nur Sandwege, es musste auf der Klinkerstraße (mit dem Sommerweg) in Arle Richtung Blandorf geworfen werden. Außerdem gab es nur in Arle einen Saal, in dem die in dieser Zeit beliebten „Bälle“ veranstaltet werden konnten.
Also galt es, auch die Arler zu gewinnen. In
die Satzung wurde ein entsprechender Hinweis aufgenommen:
„Sollte ein Nachbardorf, wo ja in erster Linie Arle in
Betracht käme, sich dem Klootschießerverein Germania anschließen, so wird laut
eines Versammlungsbeschlusses dessen Name mit eingetragen.“
Am 16. Dezember 1928 schon erfolgte bei einer Delegiertenversammlung in Hage dieser erhoffte Zusammenschluss, der Verein hieß ab jetzt „Germania Menstede-Arle“.
In einer Zusammenstellung werden die Namen der ersten Mitglieder bis 1929 aufgezählt. Es sind:
| Thr. Fischer | Thr. Bengen | R. Janshen | Frdr. Blumhoff |
| Joh. Feldmann | B. Bents | K. Hagen | H. Endelmann |
| K. Wessels | E. Seemann | A. Dringenberg | P. Gerdes |
| J. Bothe | G. Bothe | H. Thiemann | P. Fischer |
| G. Fischer | H. Lottmann | G. Cassens | H. Nordm |
| J. Cassens | G. Schoolmann | E. Sandomir | H. Freese |
| W.Sandhorst | G. Rahmann | H. Janshen | Dr. Mayer |
| W. Lamberti | B. Bleek | K. Seemann | A. Habben |
| H. Kampen | G. de Groot | Joh. Buhs | J. Liebermann |
| P. Emkes | Kl. Otten | G. Otten | G. Zitting |
| N. Schmidt | H. Voogt | G. Rosenboom | G. Osterkamp |
| A. Theene | Frd. Thiem |
Unter der Leitung des Vorsitzenden Theodor Fischer werden im ersten Jahr des Bestehens des Vereins acht Versammlungen durchgeführt.
Der erste Schriftführer des Vereins, Reinhard Janshen, schreibt in seinem Bericht über das Jahr 1929 stolz: „Im Laufe des Jahres 1929 hat sich Germania zu einem kräftigen Verein entwickelt. Wenn auch nicht besonders in den Wurfleistungen, so doch im Betrag der Mitgliederzahl, denn sie ist im Laufe des Jahres von 7 bis auf 40 gestiegen.“
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Der
1. Vorsitzende von „Germania“ Theodor Fischer |
Am 22.12.1928 wurde der Beitritt in den Kreisklootschießerverband einstimmig beschlossen.
Im Laufe des Jahres 1929 wurden 8 Wettkämpfe
ausgetragen. Von den 5 Boßelwettkämpfen wurden
2 gewonnen
3 gingen verloren
aber alle 3 Flüchterwettkämpfe wurden gewonnen
In Jahr 1929 wurden 2 Bälle veranstaltet,
der erste am 10. Februar mit der Aufführung eines Theaterstückes und einer
Verlosung, der zweite am 5. Mai mit einem vorangegangenen öffentlichen
Preisbosseln und Saalschießen.
Daneben gab es noch 2 Vereinspreiswerfen, am 20.
Januar und am 1. Dezember 1929.
Die Neuwahl des Vorstandes im Jahr 1930 brachte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender K. Hagen,
2. Vorsitzender H.
Nordmann,
Kassenführer Th. Bengen,
2. Kassenführer H. Feldmann,
Schriftführer R. Janssen
Ein Jahr später, 1931, wurde
Vorsitzender Reinhard Janssen,
2. Vorsitzender wurde Ernst Seemann,
neuer Schriftführer war G. Fischer,
sein Vertreter H. Nordmann
Die allmählich größer werdenden
wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit steigenden Arbeitslosenzahlen blieben nicht
ohne Wirkung auf „Germania“.
1930 sank die Zahl der Mitglieder auf 27. In diesem Jahr wurden nur 2
Boßelwettkämpfe ausgetragen. Wahrscheinlich gingen sie verloren, denn der
Ausgang dieser Wettkämpfe wird nicht erwähnt. Immerhin wurden noch zwei
Bälle abgehalten und zwei Vereinspreiswerfen veranstaltet.
Unter den schlechter werdenden wirtschaftlichen Verhältnissen ließ das Wirken des Vereins 1931 merklich nach. Zwei Versammlungen wurden einberufen, die aber beide beschlussunfähig waren, weil die Beteiligung zu gering war. 4 Boßelwettkämpfe wurden ausgetragen, ein Wettkampf gegen Coldinne fiel „zu Gunsten“, ein weiterer gegen Coldinne und noch zwei weitere gegen Großheide "zu Ungunsten “ des Vereins aus.
In der am 14.1.1932 stattfindenden
Versammlung wird Johann Bothe als Schriftführer gewählt.
Seine Berichte sind
sehr ausführlich und äußerst interessant geschrieben.
Unter Punkt 1 dieser Sitzung, so Bothe, zu
der fast alle Mitglieder erschienen waren, wurde ein Antrag von „verschiedenen
Arler Klootschießerfreunden und Mitgliedern des Vereins“ auf Verlegung des
Vereinssitzes nach Arle beraten. Nach ausgiebiger Beratung wurde einstimmig
beschlossen:
„Sämtliche Mitglieder unterstützen den Antrag auf Verlegung des
Vereins und zwar insofern, dass sämtliche vorhandenen Geräte, d.h. Kugeln,
Sprungbrett usw. in dem dortigen Thiemschen Gastwirtschaftsgebäude
untergebracht werden, desgleichen gilt das schon bezeichnete Lokal für
Vergnügungen und als Treffpunkt für Wettkämpfe bzw. Probewerfen usw.- nicht
aber für Versammlungen, denn diese werden sämtlich in der Fischerschen
Gastwirtschaft in Menstede abgehalten“.
Somit war ein Kompromiss gefunden, mit dem
die Arler und auch die Mensteder einverstanden sein konnten.
An Beitragsgeldern wurden jährlich 2 RM kassiert, wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage ( 6 Millionen Arbeitslose) das „Eintrittsgeld“ auf 0,50 RM ermäßigt.
Johann Bothe berichtet recht ausführlich über Wettkämpfe . Hier einige Beispiele:
„Der Klootschießerwettkampf gegen Coldinne fand unter reger Beteiligung am Sonntag 17.1.1932 auf der Landstraße Coldinne- Großheide statt. Geworfen wurde in 2 Gruppen zu je 5 Mann. Germania konnte nach einem friedlichen Kampf einen Sieg von 5 Wurf und 16 Meter an seine Fahne heften."
"Am 31.1.1932 wurde ein Bosselwettkampf auf Herausforderung von Germania gegen Osteel ausgefochten. Geworfen wurde in 3 Gruppen zu 5 Mann und zwar auf der Landstraße Leezdorf - Osteel. Unterlagen leider nach einem harten Kampf mit 2 Wurf und 13 Meter.“
"Am 7.2.1932 wurde gegen den „Boßelklub“ Halbemond mit 3 Gruppen zu je 4 Mann mit 46 Metern gewonnen. Im „Revanchekampf“ gegen Osteel, ausgetragen auf der Straße Coldinne- Großheide, blieb „unsere tapfere Mannschaft“ nach „harten Kämpfen“ mit 1 Wurf und 59 Metern Sieger."
„Auf den 21.2.1932 forderte Germania den Klootschießerverein „He löpt noch“ zu einem Wettbosseln heraus. Geworfen werden sollte in 2 Gruppen zu je 5 Mann auf der Strecke Südarle - Coldinne. Leider zog Germania umsonst mit seiner Mannschaft aus, denn „He löpt noch“ erschien nicht zu dem Kampf . Somit fiel uns der Sieg kampflos zu.“
"Der „Boßelklub“ Halbemond musste mit einer Niederlage von 5 Wurf nach Hause ziehen. (28.2.1932). Gegen Großheide ging ein Wettkampf im Frühjahr mit 5 Wurf und 12 Metern verloren."
"Am 25. August 1932 hatte sich laut Johann Bothe „ das Mitglied Diedrich Bothe zur Neuaufnahme gemeldet“ und war einstimmig aufgenommen worden. Diedrich Bothe spielte im Vereinsleben der folgenden Jahrzehnte eine herausragende Rolle."
In seinen Berichten schreibt Johann Bothe weiter:
„Am 23.10.1932 traf sich unser Verein zu einem friedlichen Bosselwettkampf gegen Noord-Norden auf der Straße Hage - Halbemond. Mit großer Spannung wurde dem Kampf entgegengesehen, zumal Noord auf dem Verbandsfest den Wanderpokal errang und somit als bester Verein gelten sollte. Germania fürchtete diesen Verein nicht und es zeigte sich, dass er besser war. Resultat: Sieg in beiden Gruppen mit insgesamt 5 Wurf Vorsprung."
Durch vorstehend aufgeführten Kampf mutig geworden, scheute sich Germania nicht, auch den berühmten Verein „Free weg“ Westerende herauszufordern. Der Kampf, ausgetragen am 30.10.32 , war noch interessanter und spannender als der gegen „Noord“. Die Germanen zeigten sich auch diesmal in guter Form und ließen sich nicht aus dem Felde jagen. „Free weg“, am Schlusse sehr enttäuscht, musste sich in beiden Gruppen mit zusammen 3 Wurf und 54 Metern geschlagen bekennen.“
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Ehrenurkunde 1933 in Südarle errungen: Hermann Nordmann, Emil Wäcken, Nicolaus Schmidt, Diedrich Bothe, Johann Bothe & Gerd Holdewurtel |
Am 13. November wurde ein Bosselwettkampf gegen Großheide ausgefochten, der „leider zu einer Niederlage (1,92 Wurf) führte“.
Um den Sport zu fördern und Zuwachs zu bekommen, sollte Ende 1932 eine Jugendgruppe gebildet werden.
In der Generalversammlung am 14. Januar
1933 gab der Kassierer bekannt, einen Überschuss von 10,09 RM erwirtschaftet zu
haben. Auf die allgemein schlechte finanzielle Lage weist ein Beschluss hin,
dass
"in Zukunft jeder Werfer die Versicherungskosten in Höhe von 1,05 RM
selbst zu tragen hat. Derjenige, welcher nicht zahlt, ist nicht versichert und
hat evtl. Folgen selbst zu tragen“.
Bei den Entscheidungskämpfen am 12.2.1933 um
die Kreismeisterschaft im Boßeln der B-Klasse in Hage errang Germania durch
einen „glänzenden Sieg“ die Meisterschaft. Geworfen hatten:
E. Wäcken,
Joh.
Ulrich,
H. Vogt,
G .Rosenboom,
Kl. Seemann und
H. Emkes
Über einen weiteren Höhepunkt im Vereinsleben berichtet Johann Bothe stolz: „Sehr interessant waren die Kämpfe um die Kreismeisterschaft im Flüchten am 26.2.1933 in Arle. Unser Verein (H. Janssen, H. Nordmann, E. Wäcken, N. Schmidt, F. Emkes und Joh. Bothe) stellten ein wunderbares Resultat auf, an das kein weiterer Verein herankommen konnte. Erreicht wurde eine Gesamtmeterzahl von 1791,30 in 24 Würfen, was einem Durchschnitt von 75 mtr. entspricht. Ein Glanzwurf von 89 mtr. wurde von H. Janssen erzielt. Im Thiemschen Saale wurden die beiden Urkunden feierlichst übergeben.“
Im März 1933 wird beschlossen, Anfang Mai ein Zeltfest zu veranstalten unter Mitwirkung des Turn- und des Gesangvereins. Es wurde fest mit der Teilnahme dieser beiden Vereine gerechnet, „da etwaige Schwierigkeiten nicht vorhanden sind“. Am Tag nach dem Fest soll ein Preiswerfen stattfinden. Für das Boßeln werden 3 Stände festgelegt: das Hauptbosseln, der 110mtr und der 90 mtr –Stand. Bein 110mtr –Stand darf ein Wurf 110mtr übersteigen, beide Würfe dürfen 220 mtr aber nicht übertreffen. Beim 90 mtr- Stand darf kein Wurf über 90 mtr hinausgehen. Beim Flüchten wird ein Hauptstand und ein 55 mtr. Zielstand eingerichtet.
Dieses Zeltfest brachte einen Überschuss von 127 RM in die Kasse.
Mit 10 gegen7 Stimmen wird beschlossen, der neuen Fahne bei dem Gastwirt Thiem in Arle „ihren heimischen Platz zu geben“ (1933)
Im Juli 1934 wird Diedrich Bothe zum Vorsitzenden gewählt, da der bisherige Vorsitzende Reinhard Janssen fortzieht. Johann Bothe wurde zum Kassierer gewählt und behielt dieses Amt mehrere Jahrzehnte. Diedrich Bothe schreibt nun auch die Protokolle. In seinem Sportbericht des Jahres 1934 schreibt er:
„Nachstehendes Ergebnis zeigt, dass der
Siegeslauf des Vereins ein wenig nachließ, dagegen im Einzelkampf ein Ruhm
errungen wurde, wie das bislang nicht nachzuweisen ist....
Den größten Ruhm
erntete am 18. Februar 1934 Hinrich Janhsen auf dem Verbandsfeste in Jever, wo
er die Meisterschaft im Flüchten mit 99,60 mtr errang. Aber auch das Mitglied
Theodor Heyen brachte dem Verein die Ehre, dass er bei den
Gaumeisterschaftskämpfen Oldenburg- Ostfriesland als der Beste aller Werfer hervorging.
In dem von Alberts/Wiemann/Basse- Soltau
1988 herausgegebenen Buch „Das alte Friesenspiel ist jung“ wird auf dieses
denkwürdige Verbandsfest eingegangen (S.94):
„Beim Winterverbandsfest des FKV
am 17. und 18. Februar 1934 in Jever traten plötzlich zwei ostfriesische Werfer
mit außergewöhnlichen Leistungen in den Vordergrund. Gerd Gerdes, Utgast, warf
bei 6 Würfen im Durchschnitt 94 Meter und erzielte 99 Meter als Höchstwurf.
Hinrich Janssen, Menstede,
konnte es noch besser und warf nicht weniger als 27mal über 90 Meter und
erzielte einen Höchstwurf von 99,60 Metern. Die Schallmauer von 100 Metern
wurde noch nicht erreicht. Eisernes Training, erstmals ein höheres, ein 0,50
Meter hohes Sprungbrett und ein besonderer neuer Absprung waren die Ursache für
diese fabelhaften Leistungen“
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Am Büscherkamp stand das „groot Huus“, das bekannte „Fahrewohl“
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Hinrich Janssen war in Menstede, im „Fahrewohl“, groß geworden. Ältere Einwohner können sich noch erinnern, dass er jeden Abend am Büscherkamp die Flüchterkugel durch die Luft schleuderte. Einige Jungen aus der Nachbarschaft durften ihm die Kugel zurückbringen.
Er steigerte seine Wurfleistungen von bescheidenen 25 Metern auf die stolzen fast 100 Meter. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass er nur am Abend nach getaner Arbeit- eine 35 Stunden-Woche und einen freien Sonnabend gab es nicht- für seinen Sport üben konnte.
Am 4. März 1934 errang Germania mit den
Werfern Emil Wäcken, Johann Bothe, Gerhard Zitting, Diedrich Bothe, Hinrich
Janhsen und Hermann Vogt die Kreismeisterschaft der A- Klasse im Bosseln.
In
diesem Jahr blieb die 1. Gruppe in allen Wettkämpfen ungeschlagen.
„Die I.
Mannschaft als Kreismeister hat bewiesen, dass sie den Titel in Ehren verdient.“
schreibt Bothe stolz.
Hinni Janssen kehrte aus dem Krieg nicht zurück.
Damit enden die Aufzeichnungen im Protokollbuch. Sie werden erst nach dem 2. Weltkrieg fortgeführt.
Die Vereinsarbeit wurde in den folgenden
Jahren immer schwieriger. Immer mehr gute Werfer verließen ihre Heimat und
wurden zum Arbeits- oder Wehrdienst einberufen. Im Jahr 1938 erschien im
„Kurier“ ein Artikel, in dem die Zusammenlegung der Vereine „Germania“ und „He
löpt noch“ mitgeteilt wurde. Grund dafür war, das uralte Heimatspiel, das
Klootschießen, besser pflegen und fördern zu können.
1. Vorsitzender war in
diesen Jahren Egbert Schmidt. Die Kasse führte
Klaas Lottmann und Schriftführer
war Diedrich Bothe.
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges endete jede Vereinsarbeit sowie die sportlichen Wettkämpfe völlig. Viele Familienväter und hoffnungsvolle Söhne kehrten aus dem Krieg nicht zurück, viele mussten Jahre in Kriegsgefangenschaft verbringen. In der Kriegs- und in der Nachkriegszeit ging es den Menschen nur um das nackte Überleben, alles andere trat in den Hintergrund.
Bereits im Januar 1946 begann der Norder Johann Burmeister mit starkem persönlichen Einsatz damit, alle Vereine des Kreisverbandes zusammenzurufen.
Am 20. Januar 1946 trafen sich in Hage 18 Vereine, darunter auch „Germania“, um über einen Neubeginn zu beraten. Man kam überein, Wettkämpfe im Bosseln auszutragen und das Flüchten zu üben. Manchmal aber bereitete die Anschaffung von Boßel- und Flüchterkugeln unüberwindbare Schwierigkeiten. Pockholzkugeln waren nur äußerst schwer zu bekommen, Hamsterkäufe konnten dieses Problem nur ab und zu lösen.
Nach einigen Vorbesprechungen fand die erste ordentliche Versammlung der Germania-Mitglieder nach dem Kriege am 22.Mai 1947 statt. In erster Linie sollte über den Fortbestand des Klootschießer- und Bosselvereins beschlossen werden. Erschienen waren 21 Mitglieder. Der in der Vorbesprechung provisorisch zusammengestellte Vorstand wurde einstimmig anerkannt. Er bestand aus dem 1. Vorsitzenden Adolf Dirks, Stellvertreter Ernst Seemann , dem Schriftführer Diedrich Bothe und dem Kassierer Johann Bothe.
In dieser Versammlung wurde die Verlegung des Vereinslokals in die Gastwirtschaft „Frisia“ in Arle beschlossen.
Der Vorsitzende gab danach bekannt, dass bereits wieder 55 Mann ihren Beitritt erklärt hatten. Als Jahresbeitragssatz wurden 2 RM festgesetzt.
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Adolf Dirks Vorsitzender 1947 - 1948 |
Im Juni ging es bereits um die Aufstellung einer Flüchtermannschaft zur Ermittlung des Kreismeisters in Hage. Man beschloss, sich zu beteiligen, obwohl die Aussichten auf einen Erfolg nicht günstig erschienen. In der B-Klasse belegten die Werfer von „Germania“ den 2. Platz, als erster Anfang nach dem Krieg immerhin ein zufriedenstellendes Ergebnis.
Die Besorgung von Sportgeräten wurde als eine vordringliche Aufgabe angesehen. „Adi“ Dirks, mit einem außergewöhnlihen Talent für das Organisieren stellte eine eventuelle Beschaffung von Bosselkugeln in Aussicht und wollte alle Möglichkeiten erschöpfen, eine Lieferung zu erreichen. Im Juni teilte der Vorsitzende Dirks mit, dass dank seiner guten Beziehungen eine Lieferung von Pockholzbosselkugeln zugesichert worden sei.
Am 10. August wurde ein Ausflug nach Langeoog unternommen.
Am 12. September 1947 wurden Einzelheiten für ein in Aussicht gestelltes Klooschießerfest festgelegt. Dieses Fest fand am 27. September mit einer Verlosung statt. Am folgenden Sonntag wurden auf 7 Ständen Preiswerfen angeboten. Diese Veranstaltung brachte bei einer Gesamteinnahme von 2379 RM und Ausgaben in Höhe von 973 RM einen Überschuss von 1406 RM. Damit nun auch einmal sämtliche Mitglieder von diesem freudigen Ergebnis profitieren konnten, wurde beschlossen, am 2. November ein Vereins-Preiswerfen mit Bosseln und Flüchten zu veranstalten und diesen Tag mit einem Tanzabend nur für Mitglieder zu beschließen.
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Focke Emkes Vorsitzender nach 1948 |
Die vorläufig letzte Niederschrift erfolgt am 10. Dezember 1948. Eine Versammlung im Thiemschen Gasthof „Frisia“ war von 30 Mitgliedern besucht. Tagesordnungspunkte waren Versicherungsfragen, ein Bericht über eine Delegiertenversammlung in Hage und die Austragung der Gruppenkämpfe zur Kreismeisterschaft
Um die finanziellen Verhältnisse des Vereins aufzubessern, die Mitglieder dabei aber weniger zu belasten, kam man zu dem Beschluss, am Sylvesterabend einen Ball mit einer großen Verlosung abzuhalten. Ein Festausschuss wurde gebildet, für die Musikbeschaffung wurde H. Thiem beauftragt. Als Eintrittspreis wurde 1 DM festgesetzt.
Im Protokollbuch fehlen für die folgenden 21 Jahre Eintragungen. Aus den Erzählungen älterer Mitglieder geht hervor, dass in dieser Zeit 4 Vorsitzende gab: Georg Beninga, Adolf Dirks, Focke Emkes und Ernst Seemann
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Georg Beninga Vorsitzender nach 1948 |
Ein Glücksfall ist es, dass in diesen Jahren
sorgfältig Buch geführt wurde über die Einnahmen und Ausgaben. Der Kassenführer
war Johann Bothe.
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Ernst Seemann Vorsitzender in den 50er Jahren |
Aus seinen Aufzeichnungen geht u. a. folgendes hervor:
1948:
Bosselwettkämpfe gegen Südarle und
Westerende gingen verloren, sie kosteten den Verein zweimal 20 RM.
Gewonnen
wurden Wettkämpfe gegen
Nenndorf (40 RM),
Norden (10 RM),
Schweindorf-Narp
(40RM),
Südarle (20 RM),
Westerende (20 RM) und
Nesse (Jugend 10 RM).
Ernst
Seemann besorgte ein Paar Flüchterkugeln für 50 RM.
Am 10. Oktober 1948 brachte ein
Preiswerfen 218,50 DM, ein Tanzabend am selben Abend 147 DM, am 6. November ein
Maskenball 275 DM.
Für das bei der Raiffeisenbank gesparte Geld in Höhe von 1244
DM gab es 6,5% Zinsen.
In den Nachkriegsjahren wurden aus heutiger Sicht bemerkenswert viele Feste gefeiert.
„Adi“ Dirks hatte Verwandte in Amerika. Über sie ließ er sich das begehrte Pockholz schicken. Im Februar 1949 wurden 9 Pockholzkloote „abgedreht“, dafür mussten 43 DM bezahlt werden. Die „Germanen“ waren bei einigen Nachbarvereinen begehrte Wettkampfgegner. Es war für viele Vereine unmöglich, an Pockholzkloote heranzukommen, sie mussten sich häufig mit Bosseln aus heimischem Apfel- oder Kirschbaumholz begnügen. Aber dank „Adi“ hatten sie das Glück, mit echten „Pockholtern“ werfen zu dürfen, denn der gastgebende Verein stellte damals die Bosselkugeln.
Bosselwettkämpfe wurden fast nur gegen Vereine aus der Nachbarschaft ausgetragen. Hauptsächliche Verkehrsmittel waren Fahrräder, selten standen Autos zur Verfügung.. Weite Reisen waren deshalb so gut wie unmöglich.
Am 14. Januar 1950 wurde für Nikolaus Schmidt eine Rechnung über 18 DM bezahlt. Er hatte als hervorragender Flüchter am Verbandswerfen in Jever teilgenommen. Über seine Platzierung war leider nichts zu erfahren.
R. Diekena bekam als Leihgebühr für ein
Luftgewehr 16 DM, eine Anzeige im Kurier kostete 16,04 DM.
1951 gingen Bosselwettkämpfe verloren gegen Südarle, Nenndorf und Hage/Berum.
Pockholzkugeln waren jetzt etwas leichter zu bekommen, sie kosteten 11 DM das Stück. Im August wurde ein Zeltfest veranstaltet, an Miete für das Zelt wurden an Harms 300 DM bezahlt. Anscheinend ist das Zelt dann weitervermietet worden, denn es erscheint unter den Einnahmen ein Betrag von 200 DM für „Zeltmiete“. Für die Musik am 2 Tagen wurden 150 DM verlangt. Für ein Theaterspiel im Zelt mussten 10 DM entrichtet werden, die GEMA verlangte 30 DM.
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Ehrenurkunde Handgemalte Urkunde
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1952 kosteten verlorene Wettkämpfe 5 DM. Um diesen Betrag wurden die Vereine „Frisia“ Berumerfehn und Nenndorf dank Germanen- Niederlagen reicher. Am 1. Februar bekam Südarle 5 DM, ebenso Nenndorf.
1953 wurde dreimal gegen „Frisia“ gewonnen, es brachte 15 DM in die Vereinskasse. Die Nessmer waren ein gern gesehener Gegner, sie verloren das Bosseln und das Flüchten (ab der Westerender Haltestelle) = 10 DM. Aber danach hatten die Neßmer wohl tüchtig geübt, sie gewannen einen Monat später gleich 4 Wettkämpe, das machte 20 DM minus.
Bei einem Sommerzeltfest in Westerende –
Bentswalle wurden 237 DM eingenommen.
Während am Sonnabend das Fest sehr gut
besucht war, waren am Sonntag nur 6 Personen im Zelt.
Die Zelte wurden abwechselnd in Arle und
Menstede, einmal, wie erwähnt, in Bentswalle.
Gern wird die Geschichte von dem
vom Sturm umgewehten Zelt erzählt. Die Kripo war eingeschaltet, denn keiner
wollte die Haftung für den Schaden übernehmen.
Im Jahr 1955 wurden Bosselwettkämpfe gegen Nesse und Coldinne gewonnen, ebenso ein Flüchterkampf gegen Nesse. Dagegen gingen 4 Flüchterkämpfe gegen Nesse verloren. Die Boßler waren nicht erfolgreicher: sie verloren 4 Vergleiche gegen Berumbur, 2 gegen Nesse und je einen gegen Coldinne und Ostermoordorf.
Eine Anzeige im Kurier kostete nur 4 DM. Für 350 DM wurde ein Zelt für ein Zeltfest in Arle gemietet. Für die Musik wurden 310 DM bezahlt.
Für eine von dem bekannten Arler Kunstmaler Trimborn angefertigte Urkunde (20 DM) könnte man heute sicher ein Vielfaches bekommen.
Urkunden- und Pokalwerfen waren in den Jahren um 1956 sehr beliebt.
Trotz der Einnahmen aus den Festen bewegte sich der Kassenbestand jahrelang nur zwischen 200 und 300 DM.
Ein Zeltfest im Juli 1956 brachte einen Überschuss von 441,50 DM. Am Jahresschluss gab es einen Kassenbestand von 239,92 DM.
1957 wurde noch ein Zeltfest veranstaltet, es brachte nur noch 51,95 DM Überschuss, im Juni 1958 mussten sogar 34,96 DM zugezahlt werden.
Die Zeit der Zeltfeste und auch der großen
Bälle war vorbei.
„Germania“ konzentrierte sich in Zukunft hauptsächlich auf
den sportlichen Bereich, bezahlte noch 1960 für verlorene 7 Wettkämpfe 35 DM und
kassierte für 4 Siege 17,50 DM.
1958 betrug der Jahresbeitrag 2,40 DM, ab dem nächsten Jahr 2,50 DM.
Im Januar 1962 war ein Teeabend mit 65 Personen gut besucht. Ein Preisknobeln brachte 147 DM ein, dieses Geld wurde aber für Preise, Musik usw. auch wieder ausgegeben. Von 12 Boßelwettkämpfen wurden nur 3 gewonnen. Im nächsten Jahr wurden einschließlich Jugend 20 Wettkämpfe ausgetragen. 17 gingen verloren, nur die Jugendmannschaft konnte dreimal gewinnen. 1965 wurde immerhin schon die Hälfte aller 18 Kämpfe gewonnen. Die Kassenprüfer Rudolf Frerichs und Peter Osterloh freuten sich über Zuschüsse der Gemeinden Arle (100 DM) und Menstede-Coldinne (50 DM). 1966 brachte ein Klooschießerfest im Januar 362 DM ein, davon gingen 100 DM für die Musik ab. Durch Einnahmen aus Vereinsfesten und Preiswerfen und sparsame Kassenführung durch Johann Bothe erhöhte sich der Kassenbestand in den Folgejahren auf rund 1500 DM.
1969 nahmen Germanenwerfer an 12 Pokalwerfen teil (Kosten je 20 DM). Aus dieser großen Zahl lässt sich schließen, dass die Werfer sehr erfolgreich und deswegen stark motiviert waren. E. Warfia, H.Noormann und E. Kleen bestätigten Ende 1969 die Richtigkeit der Kassenführung.
Die nächste Eintragung im Protokollbuch erscheint erst wieder am 23. Januar 1970.
Germania hatte zu einer Jahreshauptversammlung eingeladen, zu der der 1. Vorsitzende aber erst um 21.45 Uhr erscheinen konnte. Um 20.40 Uhr wurde die Versammlung vom 2. Vorsitzenden H. Seemann eröffnet.
Der Kassenbestand betrug 1582, 07 DM, dem
Vorstand wurde Entlastung erteilt. Zum 1. Vorsitzenden wurde
Diedrich Bothe wiedergewählt. Da er zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend war, wurde später nach
seinem Erscheinen gefragt, ob er die Wahl annehme. Nach einigem Zögern nahm er
die Wahl an . Neuer 2. Vorsitzender wurde Erich Warfia, Schriftführer
Hajo Noormann, Kassenführer Johann Bothe, Jugendwart
Adolf Dirks, Fahnenträger H.-J.
Köster.
In den Festausschuss wurden gewählt Erwin Kleen, Uwe Peters, Arthur de Groot, Rudolf Frerichs, Georg Rohdmann und Erich Warfia.
Da der Ort für das Bosseln festgelegt werden musste, wurde darüber nach langen Diskussionen abgestimmt. Bei der 1. Abstimmung entschieden sich 9 für Arle, 9 für Menstede bei 3 Enthaltungen. Bei der 2. Abstimmung wurde Menstede mit 11: 9 Stimmen bei einer Enthaltung als Bosselstrecke festgelegt.
Im Protokoll heißt es wörtlich:
„Weiter
wurde beschlossen, dass bei einer Hochzeit eines Mitgliedes ein Gärtner
beauftragt werden soll, einen Blumenstrauß mit einer Glückwunschkarte zu
überreichen. Bei einer Silberhochzeit soll eine Abordnung von 3 Mann ein
Geschenk im Wert von 30 DM bis 50 DM überreichen."
Um 22.45 Uhr entschloss sich
der Kassierer im Einvernehmen mit dem Vorstand, einen Söpke und ein Bier auszugeben.
Auf Antrag von Georg Rohdmann sollen 1 Paar Gummikloote, 1 Paar
Jugendkloote und 3 Paar Pockholzkloote angeschafft werden.
Mit der Beschaffung
wird Erwin Kleen beauftragt. Um 23:20 Uhr wird diese Versammlung geschlossen.
In der Bosselsaison 1969/70
wurden 21
Wettkämpfe ausgetragen, 9 wurden gewonnen, 12 gingen verloren. Gewonnen wurde u. a.
in Westerende mit 2,47 Wurf,
verloren gingen die Wettkämpe
gegen
Westerende mit 10,32 Wurf,
in Ostermoordorf mit 2,61 und mit 2,45 Wurf,
in
Coldinne mit 1,88 Wurf,
Großheide mit 5,60 Wurf und
Südarle mit 13,08 Wurf.
Am
29. März 1970 zeigten die Boßler in einem Wettkampf den Arler Fußballern, wer
die Stärkeren waren- sie siegten in allen 3 Gruppen mit 8,78 Wurf.
1970 war eine starke Germanen-Truppe unterwegs, um Pokale zu gewinnen: in Upgant-Schott, in Münkeboe-Moorhusen, bei „Noord“ Norden gleich 2, Halbemond- Hagerwilde, in Berumbur auch 2 und in Ostermarsch. Zu dieser starken Mannschaft gehörten Hinrich Freese, Rudolf Frerichs, Bernd und Egon Hagen, Erich Warfia und Ihno Schmidt
Im Frühjahr 1970 beschloss der Kreisverband die Einführung von Punktspielen für die Boßelsaison70/71
Der erste Punktkampf wurde am 4. Oktober in Menstede gegen Theener ausgetragen. Mit 1,17 Wurf verlor unsere Mannschaft. Dagegen wurde am nächsten Sonntag in Coldinne mit 0,70 Wurf gewonnen. Neben 2 Punkten brachte dieser Sieg auch noch 5 DM in die Vereinskasse. Ebenso wurden die Punktkämpfe gegen Ostermarsch (15,66 Wurf), Osterhusen (34,38 Wurf), Neßmersiel (0,74 Wurf), Rechtsupweg (1,42 Wurf) jeweils auch mit den Jugendmannschaften gewonnen. Siegesprämie je 7,50 DM. Nur gegen Osterhusen wurde nach Vereinbarung kein Geld erhoben. Nach Abschluss dieser ersten Punktrunde hatte Menstede- Arle 11 mal gewonnen und nur 3 mal verloren, darunter 2 mal gegen Südarle.
Boßler aus Menstede und Arle besuchten 10 öffentliche Pokalwerfen, 8 mal brachten sie den Pokal mit nach Hause.
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte trat eine Germania-Damenmannschaft zu einem Wettkampf an. Am 21.11.1970 wurde Hagerwilde geschlagen und um 5 DM erleichtert nach Hause geschickt..
Ein Vereinspreiswerfen am 24. Mai 1970 brachte fast 500 DM in die Kasse. Wie beliebt damals das öffentliche Preis- und Pokalwerfen noch war, zeigt die Einnahme für diese Veranstaltung im August, es waren 1281,25 DM. Johann Bothe, der stets vorsichtige Kassenwart, meinte dazu bei einer Versammlung im September,bei beiden Veranstaltungen konnte ein kleiner Überschuss gebucht werden. So war er wohl nicht gezwungen, auf Vereinskosten eine Runde auszugeben.
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Johann Bothe ein Urgestein des Klootschießervereins Mitglied seit 1929 seit dem 14.1.32 Schriftführer danach Kassenwart bis 1984 |
1970 wird Diedrich Bothe als Vorsitzender
geführt. Wie viele Jahre er dieses Amt vorher bereits inne hatte, lässt sich
nicht feststellen.
Bei den Neuwahlen am 11.2.1971 wird er einstimmig wiedergewählt. Sein Vertreter wird Erich Warfia. Damenwart ist
Moritz (Mohn) Schmidt.
Im April 1971 gewannen die Männer in Upgant-Schott im Straßenboßeln den Holz- und den Gummipokal.
Am 22. Mai 1971 gewannen
unsere Damen zum 1. Mal einen Pokal und 1973 forderte der Vertreter der
Damenmannschaft, dass auf Wunsch einiger Frauen dem Festausschuss in Zukunft
auch einige Damen angehören sollten. Ihm wurde aber erklärt, dass „bei der
Aufnahme der Damenmannschaft in den Verein großer Wert darauf gelegt worden sei,
dass die Damen nur durch einen Vertreter bei Versammlungen und sonstigen
Vorkommnissen beteiligt sein könnten. Dem Antrag konnte deshalb nicht
entsprochen werden“.
Öffentliche Preis- und Pokalwerfen standen in dieser Zeit hoch im Kurs. Ein Preiswerfen in Menstede erbrachte einen Überschuss von 1015,25 DM. Als nun von der Damenmannschaft ein Antrag auf Bezuschussung für die Beschaffung von Sportbekleidung gestellt wurde, wurde er abgelehnt. Ihnen wurde lediglich das Vereinsabzeichen genehmigt.
Bei den Wahlen der Generalversammlung 1974 löste als Schriftführer ab. Hajo war nach Baltrum gezogen.
Bei den folgenden Jahreshauptversammlungen wurde jeweils der alte Vorstand wiedergewählt. 1976 wurde Renate Peters bei den Damen zur 1. Vorsitzenden gewählt, ihre Vertreterin war Helga Diekena.Die Aufstellung einer 2.Herrenmannschaft wurde beschlossen, Spielleiter wurde Menno Meyer.1977 hatte „Germania“116 männliche und 24 weibliche Mitglieder.
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Für den ersten Platz hat es nicht gereicht,
doch nach einem Sieg am letzten Spieltag in Upgant- Schott konnten sich die Damen von Germania noch die Vize-
Meisterschaft in der 1. Kreisklasse sichern. Von links unten: Peter Osterloh, Agnes Ripken, Frieda Schmidt, Irene Möhring, Hillrich Westdörp, Eliese Rohdmann, Theda Noormann, Erich Warfia 2. Reihe: Hanne Heeren, Marianne Mühlena, Else Meyer, Monika Diekena, Sabine Schäfer, Nora Möhring, Marga Warfia, Menno Meyer oben: Marie Escher, Annegret Eilers, Habbe Eilers, Helga Diekena, Arthur de Groot, Monika Westdörp, Renate Peters |
Am 16.4.78 fanden in Ostermoordorf die Landesmeisterschaften für die Jugend und die Aufstiegskämpfe für die Landesliga der Frauen statt. Während es an diesem Tag bei den Frauen nicht nach Wunsch lief, sie wurden nur 6., errang die Jugendmannschaft von Germania den Landestitel. In dieser starken Mannschaft warfen Lübbo Sandomir, Teo Hagen, Herbert Meiners, Jürgen Freese und Manfred Seemann, Ersatzwerfer war Johannes Meyer.
Am 28.1.78 feierte der Verein sein 50 jähriges Bestehen. Als Ehrengäste waren der Bürgermeister Harm Harms und der Kreisverbandsvorsitzende Johannes Holzenkämpfer erschienen. Verdienten Mitgliedern wurden silberne und goldene Ehrennadeln überreicht. Diedrich und Johann Bothe wurden in Anerkennung der fast 50jährigen Vorstandsarbeit Urkunden überreicht. Ein Chor der Germaninnen erntete für zwei gesangliche Darbietungen starken Beifall.
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Erfolgreiche Damen
oben: Renate Peters, Elisabeth Jensen, Annegret Eilers, Marianne Mühlena, unten: Margret Sieminska, Irene Escher, Wilma Eilers, Nora Steffens, Anneliese de Groot, Frieda Schmidt |
1980
legte der bisherige Vorsitzende Diedrich Bothe aus Altersgründen den
Vereinsvorsitz nieder.
Sein Nachfolger wurde Erich Warfia, der bereits seit 1980
2.Vorsitzender war, neuer 2. Vorsitzender wurde Menno Meyer, neuer Schriftführer
Berthold Eilers und die Kassenführung blieb weiterhin in den bewährten Händen
von Johann Bothe. Diese Generalversammlung endete mit der
Ehrung des langjährigen 1. Vorsitzenden Diedrich Bothe
durch den neuen
Vorsitzenden. Warfia stellte fest, vornehmlich
Bothe sei es gewesen, der dem
Verein Vorbild und Rückhalt in guten und besonders in schlechten Tagen gewesen
sei. Dies habe sich nicht zuletzt in all den
Wahlen zum 1. Vorsitzenden gezeigt, bei denen Diedrich Bothe immer wieder das
uneingeschränkte Vertrauen aller Vereinsmitglieder
entgegengebracht wurde. Bothe war 50 Jahre Vereinsmitglied, 20 Jahre davon
Vorsitzender. Warfia schlug den Vereinsmitgliedern
vor, Diedrich Bothe aus Dankbarkeit und als Anerkennung für die von ihm
geleistete Arbeit und seiner großen Verdienste zum Wohle des Vereins zum
Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
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Erich Warfia Vorsitzender 1980- 1990 |
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Diedrich Bothe und seine Frau Neeske langjähriger Vorsitzender |
1984 wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt. Nur der Kassenführer
Johann Bothe, der dem Verein 55 Jahre
angehörte und davon über 52 Jahre lang ununterbrochen als als Schriftführer und
Kassenwart für den Verein tätig war, stellte sein Amt aus Altersgründen zur
Verfügung.
Zum ersten Mal seit Bestehen des Vereins wurde eine Frau in den
Vorstand gewählt, Renate Peters wurde Kassenführerin.
In einer Dankesrede ging der Vorsitzende Erich Warfia auf die von Johann Bothe geleistete Arbeit ein. Die Entscheidung von „Onkel Johann“ werde sehr bedauert, man müsse sie aber respektieren. Bothe sei immer darauf bedacht gewesen, dass der Verein eine solide finanzielle Basis haben müsse. Bei jeder Geldausgabe habe man seine fragende Stimme im Ohr: „mutt dat wän?“ Warfia dankte Johann Bothe für die geleistete Arbeit im Namen aller Vereinsmitglieder..
In den Folgejahren 1986 und 1988 wurde der Vorstand komplett wiedergewählt.
Im Mittelpunkt der Generalversammlung 1990
stand die Neuwahl des Vorstandes, die von dem Ehrenvorsitzenden
Diedrich Bothe geleitet wurde.
Erich Warfia hatte mitgeteilt, dass er als Vorsitzender nicht
mehr zur Verfügung stehe. Neuer Vorsitzender wurde Bernhard Hagen,
Menno Meyer
blieb sein Stellvertreter, Schriftführer blieb Berthold Eilers und die Kassenwartin
Renate Peters wurde auch einstimmig wiedergewählt
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Bernhard Hagen Vorsitzender 1990- 1992, 1998 |
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„Germania“ Kreismeister 1991/1992 |
Zur Hauptversammlung 1992 waren 53
Mitglieder erschienen.
Bernhard Hagen berichtete über den einmaligen Erfolg des
doppelten Titelgewinns in der Saison
91/92. Sowohl die Damen als auch die Herren
hatten den Kreismeistertitel gewonnen.
Die Wahlen leitete wieder der
Ehrenvorsitzende Diedrich Bothe.
Neuer Vorsitzender wurde Berthold Eilers,
gewählt mit 52 Stimmen bei einer Enthaltung.
Kassenführerin blieb Renate Peters,
Schriftführer wurde Hartmut Schmidt.
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Berthold Eilers Vorsitzender 1992 - 1998 |
1993 ging der Vorsitzende Eilers besonders auf den Glanzpunkt ein, den die 1. Damenmannschaft gesetzt hatte. Im letzten Jahr hatte sie den Sprung in die Bezirksliga geschafft und hatte sich dort gleich die Vizemeisterschaft gesichert. Dies bedeutete gleichzeitig den Aufstieg in die Landesliga. 1994 konnte der Vorsitzende Berthold Eilers 35 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Unter ihnen war auch der Ehrenvorsitzende Diedrich Bothe, der in einer kurzen Ansprache die Erfolge und die Harmonie erwähnte, die „Germania“ so stark mache. Auch 1995, als Bothe schon 89 Jahre alt war, ließ er es sich nicht nehmen, an der Generalversammlung teilzunehmen. Vorsitzender Eilers erwähnte, der Verein habe 195 Mitglieder. Die Versammlung beschloss, den Mitgliederbeitrag auf 30 DM zu erhöhen. Ein Antrag aus der Versammlung, der Verein möge am letzten Spieltag der Saison 100 Liter Bier spendieren, wurde wegen der hohen Kosten abgelehnt.
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Alte Herren: Wilhelm Escher, Heinrich Rabenstein, Christoph Folpts, Harm Osterkamp, Johannes Zitting, Peter Osterloh, Lothar Steinhagen, Georg Beninga, Ihno Schmidt, Otto Rabenstein |
1996 traten für Germania 8
Mannschaften an, berichtete der Vorsitzende Eilers
während der Jahreshauptversammlung. Die 1. Herrenmannschaft war in der Kreisliga
zum wiederholten Mal Vizekreismeister geworden. Die Damen waren im letzten Jahr
aus der Landesliga abgestiegen und mussten in diesem Jahr als Vorletzter in der
Bezirksliga wieder absteigen . Das gleiche Schicksal traf die Mannschaft
Männer II, die die Kreisliga verlassen mussten. Die Männer III waren
Tabellenletzter, brauchten aber wegen der Neubildung der Landesliga in dieser
Altersklasse nicht abzusteigen. Dagegen konnten sich die Germanen über die 2.
Damenmannschaft freuen , denn sie stieg im letzten Jahr aus der 5. Kreisklasse
auf in die 4., wurde hier Meister, stieg also wieder auf in die 3. Kreisklasse.
Am 14.4.1997 starb der langjährige
Vorsitzende, unser Ehrenvorsitzender Diedrich Bothe im Alter von 91 Jahren.
Auf
seine Verdienste für „Germania“ ging der Vorsitzende Eilers zu Beginn der
Jahreshauptversammlung 1997 ausführlich ein.
1998 wurde die 1. Damenmannschaft 2. in der Kreisliga. Die 2. Damenmannschaft belegte den Spitzenplatz und stieg damit in die 2. Kreisklasse auf. Ferner traten folgende Mannschaften an: 2 wbl. Jugend C ( 3.und 6. Platz), wbl. Jugend D (2.), 1. Männer I (6., Kreisliga), 2. Männer I (5. Kreisklasse, 6. Platz), Männer II (6.), Männer III (5.), Männer IV (2.), männl. Jugend A (8.).
Nach 18 Jahren Vorstandsarbeit, 1980 bis 1992 als Schriftführer, danach als Vorsitzender, stellte Berthold Eilers sein Amt zur Verfügung. Neuer Vorsitzender wurde Bernhard Hagen.
1998 konnte Hagen berichten, dass 12 Mannschaften in der Saison 1997/1998 für „Germania“ angetreten seien, darunter 5 Herren-, 3 Damen- und 4 Jugendmannschaften . Die Mannschaft Frauen II wurde Meister in der 1. Kreisklasse und stieg damit auf in die Kreisliga.
Die Männer III stiegen in der Saison 1998/99 in die Landesliga auf und mussten sie nach 2 Jahren wieder verlassen
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Frauen II in die Kreisliga oben: Renate Peters, Annegret Eilers, Marga
Warfia |
1999 konnte Hagen schon wieder den Aufstieg der 2. Damenmannschaft mitteilen. Diese Mannschaft war in der 5. Kreisklasse gestartet und hat einen rasanten Durchmarsch bis in die 1. Kreisklasse gemacht. 13 Mannschaften hatten um Punkte gekämpft.
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So
sehen Sieger aus: 2. Mannschaft Frauen I oben: Wilma Eilers, Beate Olchers, Annegret Eilers, Bärbel Peters, Elisabeth Jensen, Beka Buss, Claudia Folpts, Erwin Schmidt, Theda Warfsmann, Traute Kleen unten: Andrea Warfsmann, Frieda Schmidt, Britta Meyer, Heike Cremer, Anja Peters, Elke Meyer |
Da Bernhard Hagen sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stellte, musste ein neuer Vorstand gewählt werden. Ihm gehören an: 1. Vorsitzender Hinrich Gast, 2. Vors. Fredy Fischer, 3. Vors. Wilhelm Zitting, Bosselwart Rudolf Frerichs, Geschäftsführerin Silke Dringenberg, Kassenführer Edmund Seemann, Frauenwartin Elke Eschen, Jugendwart Frerich Ihben, Gerätewart Erich Warfia, Ehrenrat Erich Warfia, Wilhelm Escher und Uwe Peters.
Nach den wie in den letzten Jahren durchgeführten Veranstaltungen wie Weihnachtsfest, Vereinsmeisterschaften und Sportfest auf dem Sportplatz in Arle wurde von der Mannschaft Männer III eine Verknobelung im Vereinslokal organisiert. Sie wurde recht gut angenommen, wurde aber nach 2 Jahren wegen zu geringer Beteiligung nicht mehr veranstaltet.
Am 21.September 2001 beschließt die Generalversammlung, den 75. jährigen Geburtstag des Vereins in einem würdigen Rahmen zu feiern.
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Hinrich Gast Vorsitzender 1999 - 2005 |
In dieser Saison 2003/2004 treten für Germania 18 Mannschaften an: 8 Jugend-, 5 Frauen- und 5 Männermannschaften. Das sind insgesamt 27 Gruppen mit je 4 Werferinnen oder Werfern, mit Auswechselboßlern sind das etwa 120 aktive Bosselbegeisterte. Fehlen dürfen nicht die 15 bis 20 Bahnweiser und die Betreuer, die sonnabends die Kinder und die Frauen unterstützen.
Bei den Einzelmeisterschaften im Bosseln schnitten die Germanen in den letzten Jahren recht erfolgreich ab. In diesem Jubiläumsjahr 2003 gewannen sie 6 mal Gold und einmal Bronze und waren damit der erfolgreichste Verein im Kreisverband.
Mannschaftsliste der letzten Jahre
|
Jahr |
92 |
93 |
94 |
95 |
96 |
97 |
98 |
99 |
00 |
01 |
02 |
03 |
|
Mannschaften |
5 |
6 |
7 |
8 |
10 |
13 |
13 |
16 |
15 |
16 |
17 |
18 |
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Unser Vereinslokal „Unter den Linden“ vor
rund 60 Jahren.
In der Mitte der kleine Dodo, links „Engelin“, rechts die Oma. |
Am 27. August 1903 stand im Kurier:
„Der Landwirt Jan Fischer zu Upgant kaufte die Müselersche Besitzung zu Menstede, in der z. Z. von dem Landwirt Bruns eine Gastwirtschaft betrieben wird, für 18000 Mark zum Antritt auf den 1. Mai 1904.“
Wir sind dankbar, dass wir noch unser Vereinslokal mit Dodo und Lücka haben und hoffen, dass es noch lange so bleibt.
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Unser ältestes Mitglied Peter Osterloh |























